22 Juni, 2026
Triest — La dolce vita, rund zwei Stunden entfernt
Es gibt Städte, die man einmal besucht – und danach immer bereut, nicht früher hingefahren zu sein. Triest ist eine solche Stadt.
Rund zwei Stunden südwestlich des Klopeiner Sees liegt die ehemalige Haupthafenstadt des Habsburgerreichs: die Stadt, in der Italien sich am österreichischsten anfühlt und Österreich am italienischsten.
Der Caffe degli Specchi am Piazza Unita d’Italia ist mehr als ein Cafe. Er ist ein Ritualort. Ein Espresso hier, am schönsten Platz Italiens mit Meeresblick – das ist der Grund, warum Menschen nach Triest fahren.
Das Castello di Miramare thront auf einem Felsen über dem Meer. Die Geschichte, die es erzählt – von Erzherzog Maximilian, der von hier aus nach Mexiko aufbrach und nie zurückkam – ist eine der tragischsten Österreichs.
Unser Tipp: Frühstück im Appartement, Mittagessen in einem kleinen Ristorante hinter dem Fischmarkt, Nachmittag durch die Stadt schlendern – und vor dem Dunkelwerden zurück. Triest bei Sonnenuntergang vom Meer aus: das ist ein Bild, das lange bleibt.
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